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MiMi Hamburg
Das Gesundheitsprojekt

Was macht MiMi-Hamburg?

Mit MiMi- Hamburg soll der Zugang von Migrantinnen und Migranten zum deutschen Gesundheitssystem verbessert werden. Der Kern des Konzepts besteht darin, dass gut integrierte MigrantInnen, mit guten muttersprachlichen sowie deutschen Sprachkenntnissen, zu MediatorInnen für Integration und Gesundheit ausgebildet werden. Die interkulturellen GesundheitsMediatorInnen vermitteln ihren Landsleuten ohne sprachliche und kulturelle Barrieren wesentliche Bereiche des deutschen Gesundheitssystems. Sie schlagen eine Brücke zwischen ihren Landsleuten und Angeboten der Gesundheitsförderung So können auch jene MigrantInnen angesprochen werden, die deutschsprachige Gesundheitsversorgung bisher nicht erreichten.

 

  • Muttersprachliche Informationsveranstaltungen zu dem deutschen Gesundheitssystem allgemein und anderen Themen wie z.B. Frauengesundheit, seelische Gesundheit, Kindergesundheit, Ernährung usw.
  • Entwicklung und Moderation von muttersprachlichen Gesprächsrunden
  • Übersetzungen in unterschiedlichen gesundheitlichen Kontexten
  • Unterstützung von Kampagnen zu aktuellen Gesundheitsthemen
  • Individuelle Unterstützung in besonderen, gesundheitlichen Lebenslagen
  • Entwicklung weiterer Settings zum gegenseitigen Verstehen von Menschen mit Migrationshintergrund und der Gesundheitsförderung

 

MiMi Hamburg reagiert auf Bedarfe, die die MediatorInnen in den Einsätzen ermitteln und entwicklet sich dem entsprechend weiter.

15 Jahre MiMi (inzwischen 16 Jahre) Stand April 2021


Gewaltpraevention-Infomesse
MiMi und das Projekt Gewaltprävention hat an der Infomesse für Frauen im Freizeitzentrum Rieckhof teilgenommen.
Kick-off Veranstaltung
Kick-off Veranstaltung im Rahmen des EU Projektes "City to City"
Internationaler Workshop von Mediatoren in Hamburg
Internationaler Workshop von Mediatoren aus Schweden, Spanien und Italien in Hamburg im Rahmen des EU Projektes "City to City"

 

2017

In Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Projektträger Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. und zahlreichen Gesundheitsexpertinnen aus Hamburg konnten wir gegen Ende 2016 in einer neuen Schulung insgesamt 22 sozial hoch engagierte Migrantinnen zu Gesundheitsmediatorinnen ausbilden. Sie sind nun Teil eines seit 2005 auch in Hamburg existierenden Projektes, welches sich zum Ziel gesetzt hat, den Zugang von Migrantinnen zum deutschen Gesundheitssystem zu verbessern und so zur Chancengleichheit, Teilhabe und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beizutragen. Bislang hat MiMi in Deutschland und Österreich über 2.000 Gesundheitsmediatorinnen an 71 Standorten geschult und in über 11.000 muttersprachigen Infoveranstaltungen mehr als 100.000 Migranten direkt erreicht.

Die neu ausgebildeten Gesundheitsmediatorinnen haben mittlerweile schon eine ganze Reihe eigenständig organisierter Infoveranstaltungen für Ihre Landesleute in Hamburg durchgeführt und sollen für Ihre vorbildliche interkulturelle Präventionsarbeit für mehr Teilhabe am deutschen Gesundheitssystem geehrt werden.

Zertifikatsverleihung an neue Gesundheitsmediatorinnen des Projektes MiMi-Hamburg am 24. März 2017 (PDF)


MiMi Gesundheitstag in Steilshoop
Gesundheitstag in Steilshoop
MiMi Gesundheitstag in Lurup
Gesundheitstag in Lurup

 

Weitere Beispiele unserer Arbeit:
 
Der Aktionstag - Gesundheitstag Schnelsen-Süd das Plakat als PDF)
 
Impfschutz über das ganze Leben hinweg – Europäische Impfwoche beginnt am 22. April 2014.(PDF)
 
Zertifikatsverleihung: Staatsrätin Elke Badde ehrt neue MiMi-Gesundheitsmediatoren am 25. April in Hamburg. (PDF)

 

 

 

Wir sind aktuell nicht im Büro zu erreichen, sondern arbeiten im Homeoffice.
Ihr könnt /Sie können uns per Mail oder Handy erreichen:
 
Für das Gesundheitsprojekt und Sprachmittler*innen:
 
Isabel Marin
Mobil: 0176-57 35 05 53
 
Für das Gewaltpräventionsprojekt:
 
Esther Brandt
Mobil: 0152-59566887